Walldorf / Werra

Walldorf liegt zwischen Thüringer Wald und Rhön im schönen Werratal und zählt zur Zeit ca. 2200 Einwohner. Die erste nachvollziehbare urkundliche Erwähnung finden wir vor 1033 Jahren – im Jahre 982 – als Kaiser Otto II. einen Teil seiner Besitzungen in Walldorf der Sankt Peterskirche zu Aschaffenburg „verschreibt“.

Der Name Walldorf lässt nur Vermutungen zu – es gibt keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung. Wahrscheinlich ist, dass Walldorf von dem Namen des kleinen Flusses Wallach abgeleitet wird, welcher dem Ort und der Werra vom Nordosten zufließt.

walldorf-kollage-im-kresshofAls Wahrzeichen unseres Ortes gelten insbesondere die Kirchenburg und die Sandsteinhöhle.

Die Vorgeschichte unserer Kirchenburg weist jedoch in eine viel frühere Zeit als die erste Erwähnung 982.
Die Bodenfunde während der Sanierung der Kirche reichen bis in die Bronze- und Jungsteinzeit, das heißt, dass möglicherweise schon ca. 650 eine Burganlage bestanden hat.

Jedoch nicht nur die Kirchenburg und die Sandstein- und Märchenhöhle sind Anziehungspunkte unseres Ortes, auch unser Gewölbebrunnen, die Schmiede, der Diemarstadl, die ehemalige Gaststätte „Ritter“ und das „Rote Haus“ – um nur einige zu nennen – sind als historische Gebäude von Walldorf einen Besuch wert.

In Walldorf gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule, die ebenfalls auf lange Traditionen zurückschauen können. Unterschiedlichstes privates Handwerk und Industrie siedelten sich im Laufe der Jahre im Ort und im Gewerbegebiet an.

Arztpraxis und Zahnarztpraxis gehören ebenso zum Ortsbild wie das Altenpflegezentrum Werra-Aue und das betreute Wohnen der Diakonie.

Die neueste Errungenschaft des Ortes ist das Gemeindezentrum „Kressehof“, welches 2007 anlässlich der 1025-Jahrfeier eingeweiht wurde.

Wer neugierig geworden ist und mehr zur Geschichte unseres Ortes Walldorf erfahren möchte, sollte die Heimatstube besuchen, die sich ebenfalls im Kressehof befindet.